Sie sind hier: Startseite » Paddelkunde - Kanu

 Kanadier-Paddelschule

Einsteigen
Während der Hintermann das Kanu festhält, steigt der Bugpaddler ein und nimmt Platz. Nun klettert der Heckpaddler hinterher und stößt sich, sobald er auch sitzt, mit dem Paddel vom Ufer ab.

Der Kniesitz
So sitzt der Profi. Beide Knie weit ausgespreizt, das Gesäß am Sitzbrett gelehnt. Die eine Hand umfasst den Knauf quer, die andere Hand den Schaft längs.

Grundschlag
Paddel in Vorlage einsetzen und parallel zum Kanadier durchs wasser ziehen. Paddel aus dem Wasser nehmen, sobald der Oberkörper in leichte Rücklage gerät. Und auch hier nicht vergessen: Rumpfrotation.

J-Schlag
Dieser "getunte" Grundschlag beschreibt vor dem Ende noch eine kleine Außenkurve. Mit diesem Schlenker wird der Vorwärtsschlag zum Steuerschlag, der den Kanadier beständig auf Kurs hält.


Bogenschlag
Der Bugpaddler setzt einen Viertel-Bogenschlag rückwärts zum Bug hin an, während der Heckpaddler einen Heckbogenschlag ansetzt. So dreht das Kanu schnell und effektiv nach links.
Ziehschlag
Mit dem Ziehschlag wird der Kanadier während der Fahrt seitlich versetzt, um Hindernissen auszuweichen. Dabei "zieht" man das Boot zum 60 cm entfernt im Wasser platzierten Paddel.

Der Capistrano-Flip
Wer mitten auf dem See kentert, sollte den Wiedereinstieg beherrschen. Zunächst tauchen beide Paddler unters vollgelaufene Kanu, heben es soweit wie möglich an und lupfen es auf Kommando in die Ausgangslage. Nun zeitgleich und gegenseitig hineinklettern.
Wriggen
Mit dieser Variante, bei dem das Paddel auf einem "Achterbogen" durch das Wasser gerührt wird, kann man den Kanadier wesentlich eleganter seitlich versetzten als durch einzelne Ziehschläge. Angenehmer Nebeneffekt: gesteigertes Blattgefühl.